Kategorie: Longlist

Literarischer Nerd & Bücherwunder: María Cecilia Barbetta – Nachtleuchten

Die Buchpreisblogger*innen haben auf YouTube und Instagram „Nachtleuchten“ von María Cecilia Barbetta besprochen und befinden beide: stellenweise wirklich heraufordernd, überbordende Sprache, viel Personal. Seht und lest selbst, zu welchem Ergebnis Mona und Florian kommen.

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novelero: Maxim Biller – Sechs Koffer

Der novelero hat die „Sechs Koffer“ von Maxim Biller geöffnet und ist begeistert über deren Inhalt: eine dramatische jüdische Familiengeschichte, ein Jahrhundert voller Gegensätze. Warum ihm der Roman gefällt, er das Thema niemals für langweilig hält und einem Bloggerkollegen widersprechen muss, steht in seiner Rezension.

novelero

Literarischer Nerd: Gianna Molinari – Hier ist noch alles möglich

Florian Valerius, der @literarischernerd, hat sein erste Longlist-Buch gelesen und kommt zu einem durchwachsenen Urteil:

„Mein erstes Buch der Longlist des Deutschen Buchpreises, Hier ist noch alles möglich von Gianna Molinari, lässt mich vollkommen ratlos zurück. Ratlos, weil ich immer noch überlege, was dieser Roman mir überhaupt erzählen wollte und noch schlimmer, weil ich mich frage, was dieses Buch auf dieser Liste zu suchen hat.

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Poesierausch & Rudkoffsky: Anja Kampmann – Wie hoch die Wasser steigen

Schon vor der Nominierung für den Deutschen Buchpreis 2018 bekam Anja Kampmann große Aufmerksamkeit und gute Rezensionen für ihren Debütroman „Wie hoch die Wasser steigen“ (Hanser Verlag, Januar 2018). Auch die Buchpreisblogger*innen Juliane Noßack von Poesierausch und Frank Rudkoffsky (mit zwei weiteren Hanser-Titeln) haben das Buch bereits besprochen. Und kommen zur gleichen Meinung: wahrlich kein sommerlicher Pageturner, aber eine sehr literarische Sprache mit düsterem Inhalt, kurz eine anspruchsvolle, lohnende Lektüre. Aber lest selbst:

Rudkoffsky
Poesierausch

 

Robert Prosser – Phantome

Den Sprung von der Long- auf die Shortlist hat Robert Prosser nicht geschafft, Buchpreisblogger Sandro hat seinen bei Ullstein fünf erschienenen Roman dennoch sehr gerne gelesen: „Mit ‚Phantome’ schafft er es, einen (…) fast vergessenen Konflikt, eine häßliche Narbe im heutigen Antlitz Europas in Erinnerung zu rufen und zu zeigen, dass dessen Nachwirkungen noch lange nicht verhallt sind.“ Im Blog novelero gibt’s die vollständige Besprechung.

Der Werwolf im System. Über „Schreckliche Gewalten“ von Jakob Nolte

Die Herren unter den Buchpreisbloggern haben sich „Schreckliche Gewalten“ (Matthes & Seitz Berlin), den zweiten Roman des 1988 geborenen Jakob Nolte, zu Gemüte geführt. Und sie sind sich einig: Dieses Buch und dieser Autor haben es in sich. „‚Schreckliche Gewalten‘ ist ein verschlungener, anstrengender Roman“, schreibt Sandro auf seinem Blog novelero: „brutal und fies, ironisch und lustig.“

Und Frank O. Rudkoffsky kommt gar zu dem Schluss: „‚Schreckliche Gewalten‘ ist sicher nichts für die breite Masse. Aber es sticht aus einer solchen heraus. Es ist ein Gewinn für unsere Literaturlandschaft, dass die Jury des Deutschen Buchpreises die Arbeit und den Mut unabhängiger Verlage auch in diesem Jahr mit Aufmerksamkeit belohnt.“

Autopsiebericht. Über „Walter Nowak bleibt liegen“ von Julia Wolf

Das Bedauern darüber, dass es Julia Wolfs Roman „Walter Nowak bleibt liegen“ (Frankfurter Verlagsanstalt) nicht auf die Shortlist geschafft hat, ist unter den Buchpreisbloggern groß. „Mit wenigen, aber präzisen Schnitten dringt Julia Wolf in Walter Nowaks Gehirn zu den entscheidenen Momenten seines Lebens vor. Als Autopsie eines gescheiterten Lebens ist ‚Walter Nowak bleibt liegen‘ kein einfaches Buch. Aber ein gelungenes“, meint etwa Frank O. Rudkoffsky.

 

Birgit Müller-Wieland – Flugschnee

Birgit Müller-Wieland stand mit ihrem Roman „Flugschnee“ (Otto Müller Verlag) auf der diesjährigen Longlist – und sorgte bei den Buchpreisbloggerinnen für ganz unterschiedliche Leseerlebnisse. Während Sarah die kunstvolle Komposition und den ruhigen Stil mochte, tat sich Isabella schwer mit dem Buch: zu ausgefranst die Geschichte, zu behäbig die Erzählweise. Auf ihrem Blog novellieren gibt’s eine ausführliche Besprechung, bei Pinkfisch eine kurze Rezensionsnotiz.

Romeo oder Julia & Katie

Booktuberin und Buchpreisbloggerin Ilke bespricht auf ihrem Kanal BuchGeschichten wieder zwei nominierte Titel gleichzeitig: zum einen „Romeo oder Julia“ von Gerhard Falkner (Berlin Verlag), zum anderen Christine Wunnickes „Katie“ (Berenberg). Zwei Bücher, die Ilke als äußerst unterhaltsam empfunden hat, wenn auch auf sehr unterschiedliche Weise. Hier entlang zum Video.