Christoph Höhtker – Das Jahr der Frauen

Das Psychogramm eines depressiven Mannes, der die innere Leere mit bedeutungslosem Sex auszufüllen versucht, ein ironisch-melancholischer Roman à la Nick Hornby oder doch selbstverliebte, zelebrierte Männerprosa? Buchpreisbloggerin Isabella hat Christoph Höhtkers „Das Jahr der Frauen“ (weissbooks) gelesen und fällt ein klares Urteil. Ihre Besprechung gibt’s im Blog novellieren.

Feridun Zaimoglu – Evangelio

Feridun Zaimoglu, der Schöpfer der „Kanak Sprak”, hat laut Buchpreisblogger Sandro für sein jüngstes Werk „Evangelio“ (Kiepenheuer & Witsch) die „Luther Sprak“ erfunden: „Dies mag zunächst verstören oder ungewohnt zu lesen sein, zeigt aber die großen sprachlichen Fähigkeiten Zaimoglus.“ Auf seinem Blog novelero hat Sandro den Roman kurz und bündig besprochen.

Menschen sind so. Über „Das Floß der Medusa“ von Franzobel

„Andere Autoren hätten aus diesem Stoff einen schweren, einen düsteren und belehrenden Roman gemacht. Nicht so der Österreicher mit dem ungewöhnlichen Künstlernamen […].“ Buchpreisblogger Frank ist voll des Lobes für Franzobels Werk „Das Floß der Medusa“ (Zsolnay), das auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises steht. Warum er so begeistert ist, das erfahrt ihr auf seinem Blog.

Shortlist für den Buchblog-Award 2017

In diesem Jahr wird erstmals der Buchblog-Award vergeben. Initiiert wurde der Preis vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels und von NetGalley, die damit herausragende Literaturblogger und Booktuber auszeichnen wollen. Nun steht die Shortlist fest, und wir freuen uns sehr, dass eine unserer Buchpreisbloggerinnen nominiert ist: Ilke mit ihrem YouTube-Kanal BuchGeschichten. Gratulation und toi, toi, toi für die Preisverleihung am 13. Oktober!

Großer Buchpreis-Check für „Lichter als der Tag“ von Mirko Bonné

Nach Kerstin Preiwuß und Monika Helfer muss sich nun auch Longlist-Autor Mirko Bonné dem großen Buchpreis-Check unterziehen. Im Bücherwurmloch geht Buchpreisbloggerin Mareike unter anderem den Fragen nach, wie gefällig Bonnés Roman „Lichter als der Tag“ (Schöffling & Co.) ist, ob er große deutsche Themen verhandelt und wie viel er in formaler Hinsicht wagt. Auf die Shortlist hat er es nicht geschafft – zu Recht? Lest selbst.

Ein Buch, zwei Meinungen: Diskussion zu Monika Helfer

Dass sich das Team der Buchpreisblogger aus Lesern mit ganz unterschiedlichen Temperamenten und Vorlieben zusammensetzt, das wird einmal mehr an Monika Helfers Roman „Schau mich an, wenn ich mit dir rede!“ aus dem Jung und Jung Verlag deutlich.

Mareike und Sarah haben das Buch gelesen – und sind zu beinahe gegensätzlichen Fazits gekommen. Die komplette Diskussion gibt’s bei Pinkfisch, außerdem hat Mareike auch diesen Roman dem „großen Buchpreis-Check“ unterzogen – nachzulesen ist das im Bücherwurmloch.

Marion Poschmann – Lesung in tiefster Provinz

Jedes Jahr wieder gibt es im Rahmen des Deutschen Buchpreises die sogenannten Blind-Date-Lesungen: Autoren und Autorinnen der Longlist begeben sich mit ihren Büchern auf Deutschland-Tournee, Buchhandlungen können sich hierfür vorab als Veranstalter bewerben. Das Besondere an der Reihe: Erst vor Ort erfahren die Besucher, wer auf der Bühne stehen wird.

Auch Buchpreisblogger Sandro hat ein solches Blind Date wahrgenommen. Am vergangenen Sonntag machte er sich auf den Weg in die sauerländische Provinz, genauer: in die Buchhandlung Isabell Hoffmann in Attendorn, wo Marion Poschmann ihren nominierten Roman „Die Kieferninseln“ (Suhrkamp Verlag) vorstellte. Wie es war, berichtet Sandro auf seinem Blog novelero.

Shortlist-Spekulationen: Die glorreichen Sechs?

Vor Erscheinen der Longlist stellte Buchpreisbloggerin Isabella Spekulationen darüber an, wer es unter die zwanzig Nominierten schaffen könnte, zwischen ihrer Auswahl und der tatsächlichen Liste gab es schließlich fünf Überschneidungen. Vielleicht ist die Quote bei der Shortlist ja noch ein bisschen besser? Auf Isabellas Blog novellieren erfahrt ihr, welche sechs Kandidaten ihrer Meinung nach gute Aussichten haben – und warum.

Sven Regener – Wiener Straße

Ein Wiedersehen mit alten Freunden – so empfinden unsere Buchpreisblogger Sandro und Frank die Lektüre von Sven Regeners „Wiener Straße“ (Galiani). So gelungen wie seine Vorgänger, darunter der Bestseller „Herr Lehmann“, sei der Roman zwar nicht, aber der „heitere Gegenpol“ zur sonst „feuilletonistischen Schwere“ der nominierten Titel tue der Longlist gut. Zu den Besprechungen geht es hier entlang:

» novelero
» Frank O. Rudkoffsky