Literarischer Nerd: Buchpreisbloggen – ein Resümee

Die Verleihung des Deutschen Buchpreis (und dem (Überraschungs-?)Sieg von Inger-Maria Mahlke) ist nun einige Tage her und ich habe mit etwas Abstand abschließend einige eurer häufigsten Fragen zu diesem Thema beantwortet. Das wurde für Instagram allerdings zu lang und deswegen habe ich endlich mal wieder den Blog Bücherkaffee von @alex_coffee_books besucht und einen literarischen Kaffeesatz mit dem Titel „Viel Kaffee, viel Auslese – der Nerd und der Deutsche Buchpreis“ verfasst. Dort erfahrt ihr unter anderem, ob sich mein Verhältnis zum Preis an sich verändert hat, welche (negativen) Erfahrungen ich machen musste (und was das Feuilleton damit zu tun hatte), was der Buchhändler in mir denkt – und dass es einen wunderbaren Alternativpreis gibt. 🖤

Aber ich möchte diesen Post auch nutzen, um euch ein weiteres Mal „Die Gewitterschwimmerin“ von Franziska Hauser ans Herz zu legen. Noch immer will es nicht aus meinem Kopf verschwinden. Der Roman hat sich eingenistet und wüstet und wütet in meinen Gehirnwindungen. Viele Kunden haben ihn nun schon gekauft und gelesen und viel Liebe und Respekt für Franziska geäußert. Ich gönne diesem Buch noch so so so viele Leser mehr. Bitte, lest es! Erschienen bei Eichborn. Und auch María Cecilia Barbette mit „Nachtleuchten“ möchte ich nochmal kurz erwähnen: Fabulierkunst, Liebe zum Sprachspiel und Herzensbuch. Erschienen bei S. Fischer.

Hier findet ihr den Link zum Artikel. Viel Spaß beim Lesen!

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Poesierausch: Gert Loschütz – Ein schönes Paar

Gut, der Deutsche Buchpreis 2018 wurde verliehen – trotzdem sollten die anderen 19 nominierten Titel darüber nicht vergessen werden. Denn: „Ein schönes Paar“ von Gert Loschütz, sei „eindrücklich“, urteilt Juliane von Poesierausch, und liest sich „schon heute wie ein moderner Klassiker“. Es lohnt, diesen neuen modernen Klassiker zu entdecken!

Poesierausch

Bücherwunder: Arno Geiger – Unter der Drachenwand

Eines der Hauptanliegen des Deutschen Buchpreises ist, auf die zwanzig nominierten Titel aufmerksam zu machen, damit Leserinnen und Leser auf Romane stoßen, die sie unter anderen Umständen vielleicht übersehen hätten. Und natürlich freut es uns ebenso, wenn auch die Buchpreisblogger*innen durch die Longlist neue Bücher entdecken – vor allem dann, wenn sie so begeistert sind, wie Booktuberin Mona über Arno Geigers „Unter der Drachenwand“.

Bücherwunder

novelero: Eckhart Nickel – Hysteria

Augen auf beim Himbeerkauf, warnen Longlist-Autor Eckhart Nickel und Buchpreisblogger Sandro Abbate. Wovon der Roman „Hysteria“ wirklich handelt, steht in dieser Rezension.

novelero

© Sascha Erdmann

Shortlist-Abend im Schauspiel Frankfurt

Premiere im Schauspiel Frankfurt: Zum ersten Mal wurde die Tradition, die Autorinnen und Autoren der Shortlist ins Literaturhaus Frankfurt einzuladen, gebrochen – die Veranstaltung war jedes Mal nach nur fünf Minuten ausverkauft, also ist man „das Wagnis eingegangen“, wie es die Kulturdezernentin der Stadt, Ina Hartwig, formuliert, und vom Literaturhaus, das 200 Gäste fasst, ins Schauspiel mit 700 Plätzen gezogen.

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Poesierausch: Inger-Maria Mahlke – Archipel

Inger-Maria Mahlke steht mit „Archipel“ (Rowohlt Verlag) zum zweiten Mal nach 2015 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Stefan Diezmann vom Blog Poesierausch hat dem Roman eine ausführliche Rezension gewidmet und zeigt sich sichtlich angetan:

Poesierausch