Buchpreisbloggen: Dilek Güngör – Vater und ich (marvellous.books)

Drei Tage allein mit dem Vater – wenn ich ganz ehrlich bin, wüsste ich auch nicht so genau, mit welchen Themen ich so eine lange Alone-time mit meinem Dad füllen würde. Bei der Protagonistin meines Patenbuchs des Deutschen Buchpreises 2021 reichen die Themen jedoch nicht mal für den Nachhauseweg vom Bahnhof, von dem ihr Vater die erwachsene Ipek abholt, nachdem sie ihre Mutter auf eine Wellness-Auszeit mit ihren Freundinnen geschickt hat.
Der Vater ist zum ersten Mal seit Jahrzehnten komplett alleine, und Ipek will ihm Gesellschaft leisten. Doch es ist viel mehr als das, es ist ein Abtasten, ein Versuch, die Kluft, die sich seit ihrer Kindheit zwischen den beiden aufgetan hat, zu überbrücken. Denn die beiden, die in ihrer Kindheit ein inniges, liebevolles Verhältnis hatten, haben seit Ipeks Jugend nach und nach eine Distanz und Fremdheit zueinander entwickelt, die keine gemeinsame Sprache, kein Miteinander mehr zulässt.

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© Juja Han/Unsplashed

Der Papierstau Podcast bespricht den Deutschen Buchpreis 2021

Zum zweiten Mal in Folge hat der tolle Papierstau Podcast alle Titel, die für den Deutschen Buchpreis nominiert waren, besprochen. Wow! In diesem Post sammeln wir die Buchpreis-Folgen, aber wir empfehlen natürlich auch, die Website des Papierstau Podcasts zu besuchen, auf der sie jede Woche eine neue Folge veröffentlichen und bereits ein umfangreiches Archiv haben.

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Buchpreisbloggen: Ferdinand Schmalz – Mein Lieblingstier heißt Winter (Buchensemble)

Der Protagonist Doktor Schauer möchte sich selbst in seiner Tiefkühltruhe erfrieren. Nach seinem Tod soll seine Leiche durch einen Lieferanten für Tiefkühlprodukte weggeschafft werden. Als der Lieferant, Franz Schlicht, diese Vereinbarung wahr machen möchte, ist der tote Körper verschwunden. Er macht sich auf die Suche nach Doktor Schauer – in einer grotesken Geschichte voller schwarzem Humor und abenteuerlicher Aufregung.

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Buchpreisbloggen: Shida Bazyar – Drei Kameradinnen (Nordseiten)

Im Rahmen des Deutschen Literaturpreises 2021 bin ich die Buchpatin von Shida Bazyars “Drei Kameradinnen”. Und es gibt wohl kein Buch von der Longlist, das mich hätte glücklicher oder stolzer machen können. Auch wenn es das Buch nicht auf die Shortlist geschafft hat, ist es mein klarer persönlicher Gewinner.

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Buchpreisbloggen: Heinz Strunk – Es ist immer so schön mit dir (the little queer review)

Wenn man jung ist, freut man sich noch älter zu werden. Alkohol und Führerschein mit 18, darauf fiebert fast jeder und jede hin. Danach aber, viele dürften es bestätigen, geht es bergab. Der Job ist scheiße, die Karriereaussichten sowieso, die Freundin oder der Freund passen auch nicht so wirklich zu einem selbst und die Zeit verrinnt sowieso viel schneller. Und Falten, Bauch und Zellulitis arbeiten mit (Blut-)Hochdruck daran, endlich die Kontrolle zu übernehmen.

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© Rainer Rüffer

Shortlistabend 2021 im Literaturhaus Frankfurt

Vor Ort im Saal oder live im Stream konnten am Freitag, den 1. Oktober, fünf der sechs Autor*innen, die auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2021 stehen, im Literaturhaus Frankfurt erlebt werden: Moderiert von Eva-Maria Magel (F.A.Z.), Christoph Schröder (freier Kritiker) und Bianca Schwarz (hr2-kultur) sprechen nacheinander Monika Helfer, Thomas Kunst, Antje Rávik Strubel, Norbert Gstrein und Mithu Sanyal (Christian Kracht war leider verhindert) über ihre nominierten Titel. 

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