Monat: September 2017

Birgit Müller-Wieland – Flugschnee

Birgit Müller-Wieland stand mit ihrem Roman „Flugschnee“ (Otto Müller Verlag) auf der diesjährigen Longlist – und sorgte bei den Buchpreisbloggerinnen für ganz unterschiedliche Leseerlebnisse. Während Sarah die kunstvolle Komposition und den ruhigen Stil mochte, tat sich Isabella schwer mit dem Buch: zu ausgefranst die Geschichte, zu behäbig die Erzählweise. Auf ihrem Blog novellieren gibt’s eine ausführliche Besprechung, bei Pinkfisch eine kurze Rezensionsnotiz.

3 Buchpreisbloggerinnen sprechen über den #dbp17

Treffen sich drei Buchpreisbloggerinnen und reden – klar: über den Deutschen Buchpreis.

Booktuberin Ilke (BuchGeschichten) hat ihre Mitstreiterinnen Sarah (Pinkfisch) und Isabella (novellieren) zu sich aufs Sofa eingeladen, um sich über ihre Longlist- und Shortlistlektüren, über Enttäuschungen und Entdeckungen und natürlich über ihre Prognosen für die Preisverleihung am 9. Oktober zu unterhalten. Eine knappe halbe Stunde plaudern die drei, es ist ein informatives Gespräch, vor allem aber ein erfrischendes und unterhaltsames!

Ein Abend mit den Autorinnen und Autoren der Shortlist

Am Samstag, den 23. September, kamen fünf der sechs Shortlistautoren im Frankfurter Literaturhaus zusammen. Der traditionelle Shortlistabend stellt die Autoren und ihre Romane in Lese-Ausschnitten und Gesprächen vor. Eine Bildergalerie. (mehr …)

Romeo oder Julia & Katie

Booktuberin und Buchpreisbloggerin Ilke bespricht auf ihrem Kanal BuchGeschichten wieder zwei nominierte Titel gleichzeitig: zum einen „Romeo oder Julia“ von Gerhard Falkner (Berlin Verlag), zum anderen Christine Wunnickes „Katie“ (Berenberg). Zwei Bücher, die Ilke als äußerst unterhaltsam empfunden hat, wenn auch auf sehr unterschiedliche Weise. Hier entlang zum Video.

Christine Wunnicke – Katie

„Christine Wunnicke versteht es glänzend, mit historischen, hier insbesondere naturwissenschaftlichen Themen zu spielen und diese auf eine kluge und humorvolle Weise in anspruchsvolle, fesselnde Literatur zu verwandeln.“

Buchpreisblogger Sandro ist hin und weg von Wunnickes Roman „Katie“ (Berenberg), der es wie auch schon der Vorgänger „Der Fuchs und Dr. Shimamura“ auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat. Die komplette Besprechung gibt es im Blog novelero.

Buchhändlerinnen im Gespräch zum #dbp17

„Es ist ja schön und gut, wenn die von der Jury nominierten Titel im Feuilleton besprochen und von uns Buchpreisbloggern vorgestellt werden. Aber wie kommen Long- und Shortlist des Deutschen Buchpreises eigentlich bei denen an, die die Bücher dann auch verkaufen sollen?“

Diese Frage stellt sich Frank O. Rudkoffsky, und er gibt sie weiter an drei Buchhändlerinnen: Maria-Christina Piwowarski (ocelot, not just another bookstore), Jacqueline Masuck (Dussmann das KulturKaufhaus) und Angelika Abels (Angelikas Büchergarten). Ein interessanter Austausch, nachzulesen auf Franks Blog.

Großer Buchpreis-Check für „Peter Holtz“ von Ingo Schulze

Massentauglich oder sperrig? Ein großer deutscher Roman oder doch eher belanglos? Mareike hat Ingo Schulzes jüngstes Werk „Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst“ (S. Fischer) gelesen und ist ihm mit acht Fragen zu Leibe gerückt. Auf die Shortlist hat es der Roman nicht geschafft, aber hat er Mareikes Buchpreis-Check bestanden? Das erfahrt ihr im Bücherwurmloch.

Die Kieferninseln – Marion Poschmann

„Für mich wäre Marion Poschmann eine verdiente Shortlist-Kandidatin!“, schreibt Buchpreisbloggerin Sarah am Morgen des 12. Septembers, wenige Stunden vor Bekanntgabe der sechs Finalisten. Und ihr Wunsch ist in Erfüllung gegangen, Poschmanns Roman „Die Kieferninseln“ (Suhrkamp) hat es auf die Liste geschafft. Was die Lektüre in Sarah ausgelöst hat, das erzählt sie in ihrem Blog Pinkfisch.

Christoph Höhtker – Das Jahr der Frauen

Das Psychogramm eines depressiven Mannes, der die innere Leere mit bedeutungslosem Sex auszufüllen versucht, ein ironisch-melancholischer Roman à la Nick Hornby oder doch selbstverliebte, zelebrierte Männerprosa? Buchpreisbloggerin Isabella hat Christoph Höhtkers „Das Jahr der Frauen“ (weissbooks) gelesen und fällt ein klares Urteil. Ihre Besprechung gibt’s im Blog novellieren.

Feridun Zaimoglu – Evangelio

Feridun Zaimoglu, der Schöpfer der „Kanak Sprak”, hat laut Buchpreisblogger Sandro für sein jüngstes Werk „Evangelio“ (Kiepenheuer & Witsch) die „Luther Sprak“ erfunden: „Dies mag zunächst verstören oder ungewohnt zu lesen sein, zeigt aber die großen sprachlichen Fähigkeiten Zaimoglus.“ Auf seinem Blog novelero hat Sandro den Roman kurz und bündig besprochen.