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Robert Prosser – Phantome

Den Sprung von der Long- auf die Shortlist hat Robert Prosser nicht geschafft, Buchpreisblogger Sandro hat seinen bei Ullstein fünf erschienenen Roman dennoch sehr gerne gelesen: „Mit ‚Phantome’ schafft er es, einen (…) fast vergessenen Konflikt, eine häßliche Narbe im heutigen Antlitz Europas in Erinnerung zu rufen und zu zeigen, dass dessen Nachwirkungen noch lange nicht verhallt sind.“ Im Blog novelero gibt’s die vollständige Besprechung.

Der Werwolf im System. Über „Schreckliche Gewalten“ von Jakob Nolte

Die Herren unter den Buchpreisbloggern haben sich „Schreckliche Gewalten“ (Matthes & Seitz Berlin), den zweiten Roman des 1988 geborenen Jakob Nolte, zu Gemüte geführt. Und sie sind sich einig: Dieses Buch und dieser Autor haben es in sich. „‚Schreckliche Gewalten‘ ist ein verschlungener, anstrengender Roman“, schreibt Sandro auf seinem Blog novelero: „brutal und fies, ironisch und lustig.“

Und Frank O. Rudkoffsky kommt gar zu dem Schluss: „‚Schreckliche Gewalten‘ ist sicher nichts für die breite Masse. Aber es sticht aus einer solchen heraus. Es ist ein Gewinn für unsere Literaturlandschaft, dass die Jury des Deutschen Buchpreises die Arbeit und den Mut unabhängiger Verlage auch in diesem Jahr mit Aufmerksamkeit belohnt.“

Christine Wunnicke – Katie

„Christine Wunnicke versteht es glänzend, mit historischen, hier insbesondere naturwissenschaftlichen Themen zu spielen und diese auf eine kluge und humorvolle Weise in anspruchsvolle, fesselnde Literatur zu verwandeln.“

Buchpreisblogger Sandro ist hin und weg von Wunnickes Roman „Katie“ (Berenberg), der es wie auch schon der Vorgänger „Der Fuchs und Dr. Shimamura“ auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat. Die komplette Besprechung gibt es im Blog novelero.

Feridun Zaimoglu – Evangelio

Feridun Zaimoglu, der Schöpfer der „Kanak Sprak”, hat laut Buchpreisblogger Sandro für sein jüngstes Werk „Evangelio“ (Kiepenheuer & Witsch) die „Luther Sprak“ erfunden: „Dies mag zunächst verstören oder ungewohnt zu lesen sein, zeigt aber die großen sprachlichen Fähigkeiten Zaimoglus.“ Auf seinem Blog novelero hat Sandro den Roman kurz und bündig besprochen.

Marion Poschmann – Lesung in tiefster Provinz

Jedes Jahr wieder gibt es im Rahmen des Deutschen Buchpreises die sogenannten Blind-Date-Lesungen: Autoren und Autorinnen der Longlist begeben sich mit ihren Büchern auf Deutschland-Tournee, Buchhandlungen können sich hierfür vorab als Veranstalter bewerben. Das Besondere an der Reihe: Erst vor Ort erfahren die Besucher, wer auf der Bühne stehen wird.

Auch Buchpreisblogger Sandro hat ein solches Blind Date wahrgenommen. Am vergangenen Sonntag machte er sich auf den Weg in die sauerländische Provinz, genauer: in die Buchhandlung Isabell Hoffmann in Attendorn, wo Marion Poschmann ihren nominierten Roman „Die Kieferninseln“ (Suhrkamp Verlag) vorstellte. Wie es war, berichtet Sandro auf seinem Blog novelero.

Sven Regener – Wiener Straße

Ein Wiedersehen mit alten Freunden – so empfinden unsere Buchpreisblogger Sandro und Frank die Lektüre von Sven Regeners „Wiener Straße“ (Galiani). So gelungen wie seine Vorgänger, darunter der Bestseller „Herr Lehmann“, sei der Roman zwar nicht, aber der „heitere Gegenpol“ zur sonst „feuilletonistischen Schwere“ der nominierten Titel tue der Longlist gut. Zu den Besprechungen geht es hier entlang:

» novelero
» Frank O. Rudkoffsky

Ohne Worte: Buchpreisblogger Sandro Abbate

Wer sind eigentlich die diesjährigen Buchpreisblogger und -bloggerinnen? In den kommenden Wochen stellen sie sich hier im Blog vor, und zwar (fast) ganz ohne Worte – schließlich müssen sie noch genug reden, sobald das gemeinsame Longlistlesen beginnt. Sandro Abbate von novelero.de macht den Anfang und beantwortet uns fünf Fragen rund ums Lesen und Leben.

Der Kulturwissenschaftler und freiberufliche Texter beschäftigt sich auf seinem Blog seit 2014 mit Literatur im Allgemeinen und lateinamerikanischer Literatur im Speziellen. Jedoch liest er bereits seit seiner Kindheit. Wie er zur Literatur gekommen ist, hat er in dem Buch „Warum ich lese” beschrieben, für das er auch 39 weitere Literaturblogger nach ihrer Lesebiographie befragt hat.

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