Max Frisch fragt – Sandro Abbate (novelero) antwortet

Sandro Abbate ist in diesem Jahr zum zweiten Mal bei den Buchpreisbloggern dabei. Der Texter und Onlineredakteur beschäftigt sich nicht erst seit seinem kulturwissenschaftlichen Studium mit Literatur, sondern hat bereits als Kind nahezu jedes Buch, das er in die Hände bekam, verschlungen. Darüber berichtet er in dem Buch „Warum ich lese”, für das er auch 39 weitere Literaturblogger nach ihrer Lesebiografie befragt hat. (mehr …)

© Christina Weiß

Die Lesekreise für den #dbp18!

Ab April waren Lesekreise und -clubs weltweit dazu aufgerufen, sich als offiziellen Lesekreis für den Deutschen Buchpreis 2018 zu bewerben. Unter den rund dreißig Einsendungen wurden fünf Leseclubs ausgewählt, die sowohl das Longlist-Lesebuch als auch selbst ausgewählte Titel der Longlist zur Verfügung gestellt bekommen, um sich damit auseinanderzusetzen. Wie genau diese Inhalte aussehen werden, wissen wir auch noch nicht – und sind sehr gespannt, was alles kommen wird! (mehr …)

Max Frisch fragt – Juliane Noßack und Stefan Diezmann (Poesierausch) antworten

Zwischen coolem Abhängen an der Bushaltestelle und Singen im Kirchenchor blieb Juliane Noßack in der brandenburgischen Provinz schon früh gar nichts anderes übrig, als sich lesend in andere Welten zu katapultieren. Heute lebt sie, genau wie Stefan, in Berlin und volontiert gerade im Kampa Verlag. Nebenbei bloggt sie sich durch die Literaturwelt, primär auf Poesierausch, aber auch auf Litaffin und dem open mike Blog. (mehr …)

Podcast: Die Buchpreisblogger stellen sich vor

Ein Blog, der von zwei Personen betrieben wird, zwei Buchpreisblogger, die ein zweites Mal dabei sein, eine Booktuberin und neu: ein Bookstagrammer sind die diesjährigen Bloggerinnen und Blogger, die den Deutschen Buchpreis begleiten werden. Bei so unterschiedlichen Blogs und vier neuen Gesichtern wollten wir mehr erfahren. Also, liebe Buchpreisblogger: Warum bloggt ihr? Und was dürfen wir erwarten?

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Drei Fragen an… Tanja Graf

© Monique Wüstenhagen

Tanja Graf ist mit Büchern aufgewachsen: Lesen und über Bücher und Autoren zu diskutieren war das Normalste der Welt mit einem Vater, der selbst leidenschaftlicher Lektor war. Nach Buchhändlerlehre und Romanistikstudium war sie viele Jahre Belletristiklektorin bei Piper, später als Mitbegründerin und Verlegerin des Verlags SchirmerGraf spezialisiert auf Wiederentdeckungen von Autoren der klassischen Moderne und auf neue deutschsprachige Literatur. Heute leitet sie das Literaturhaus München und ist davon überzeugt, dass der persönliche Austausch zwischen Autor und Leser – und der Austausch der Leser untereinander – in der Literaturvermittlung von morgen eine noch wesentlich größere Rolle spielen wird.

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Drei Fragen an… Luzia Braun

© Susanne Schleyer

Luzia Braun hatte das Glück, ihre zwei Leidenschaften im Beruf vereinen zu können: Die italophile Journalistin lehrte jahrelang an der Universität Mailand und war später freie Italienkorrespondentin für die Öffentlich-Rechtlichen. Wenn es um Literaturvermittlung im Fernsehen geht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Luzia Braun ihre Finger im Spiel hat: Dem deutschen Publikum ist sie vor allem als Gesicht der ZDF-Kultursendung aspekte bekannt, die sie von 1993 bis 2011 moderierte und seitdem als stellvertretende Leiterin mitgestaltet, und auch für Das Blaue Sofa und das Literarische Quartett ist sie redaktionell zuständig.

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Drei Fragen an… Paul Jandl

© Alva Sjöberg

Paul Jandl und Ernst Jandl sind zwar weder verwandt noch verschwägert, trotzdem ist der gebürtige Wiener Teil der Jury für den Ernst-Jandl-Preis. Juryarbeit, damit kennt sich Jandl aus, saß er schließlich beim Ingeborg-Bachmann-Preis ebenfalls jahrelang in der Jury. Kulturkorrespondent für die Neue Zürcher Zeitung war er auch. Und Lektor beim Jung und Jung Verlag. Ab 2010 gab es ein mehrjähriges Intermezzo als Korrespondent und Kritiker bei der WELT. Seit 2017 ist er als Autor zurück bei der NZZ. Und mehrere Gastprofessuren hatte er inne. Und jetzt der Deutsche Buchpreis. Stellt sich nur noch die Frage: Was mag danach wohl folgen?

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Drei Fragen an… Uwe Kalkowski

© Vera Prinz

Die Zeiten, in denen Literaturblogger gerne nachsichtig belächelt wurden, sind noch nicht allzu lange her. Ein Blogger trägt durch seine in die Tiefe gehenden Texte und sein Engagement in der Literaturszene besonders dazu bei, dass sich dieses Image ändert und bereits geändert hat: Uwe Kalkowski, im Netz auch bekannt als der Kaffeehaussitzer. Seit 1993 ist der Wahl-Kölner in der Buchbranche unterwegs, unter anderem als Buchhändler und seit 2009 als Marketingleiter des RWS Verlags. Mit seinem Blog Kaffeehaussitzer war er 2015 Buchpreisblogger, außerdem gewann er vergangenes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse den 1. Buchblog-Award. Zusammen mit anderen Literaturvermittlern gründete Uwe Kalkowski am 23. April 2018, dem Welttag des Buches, den Verein Literaturszene Köln e.V., der sich auf die Fahne geschrieben hat, das literarische Leben der Stadt sichtbarer zu machen und stärker zu vernetzen.

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Lesekreise lesen Longlist

© Christina Weiß

Lesekreise erfahren eine echte Renaissance – ob im privaten Rahmen, in Cafés oder in Buchhandlungen, in den letzten Jahren finden sich immer mehr begeisterte Leser, die diese beinahe ausgestorbene Tradition wieder zum Leben erwecken. Der Deutsche Buchpreis kooperiert in diesem Jahr erstmalig mit fünf Leseclubs, die sich bis zum 27. Mai unter buchpreis@boev.de unter Angabe der zuletzt diskutierten Bücher, der Anzahl der aktiven Mitglieder und weiteren Angaben bewerben können. Welche Literaturkreise zu den auserwählten Fünf gehören, wird Mitte Juli verraten.

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