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Jury 2021: Bettina Fischer

Bettina Fischer, geboren 1967 in Hamburg, ist mit Umweg über Berlin vor mehr als 20 Jahren nach Köln gezogen und seit dem Jahr 2000 Geschäftsführerin des Literaturhauses Köln, seit 2012 als alleinige Leiterin. Für sie ist Köln eine Stadt, in der sich die Menschen für literarische Begegnungen begeistern – deswegen ist sie auch stellvertretende Vorsitzende des neuen Vereins Literaturszene Köln, außerdem Teil des Vorstands von KulturNetzKöln und des Kölner Kulturrates. Und nicht nur das, 2014 war sie Mitherausgeberin der Anthologie „Eigentlich Heimat. NRW literarisch“, eine literarische Liebeserklärung an die Wahlheimat, heraus. Nach zahlreichen Jurytätigkeiten wie beim Kranichsteiner Literaturpreis und dem Förderpreis Literatur des Landes NRW ist sie jetzt bestens gewappnet, um es in diesem Jahr mit der umfangreichen Leseliste für den Deutschen Buchpreis aufzunehmen!

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Jury 2021: Richard Kämmerlings

Richard Kämmerlings, geboren 1969 in Hüls am Niederrhein, arbeitet seit 25 Jahren als Literaturkritiker, zunächst im Feuilleton der FAZ, seit 2010 als Redakteur bei der Welt und der Welt am Sonntag in Berlin. Als Juror liest er seit Jahren für den Bremer Literaturpreis und hat 2011 ein Buch über die deutschsprachige Gegenwartsliteratur seit 1989 veröffentlicht.

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„Archipel“ auf Spanisch. Interview mit Mahlke-Übersetzer José Aníbal Campos

Doppelte Herausforderung: Inger-Maria Mahlkes buchpreisprämierten Roman Archipel ins Spanische zu übertragen, ist für Übersetzer José Aníbal Campos (der unter anderem auch Paul Celan, Peter Stamm, Ingeborg Bachmann und Hans Magnus Enzensberger in die spanischsprachige Welt brachte) in gleich zweifacher Hinsicht außergewöhnlich – zum einen, da der Roman in Spanien spielt, zum anderen, weil er rückwärts erzählt ist, von der Gegenwart bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Wie geht man in diesem speziellen Fall vor? Und wie funktioniert das generell, das Übersetzen? José Aníbal Campos gibt Einblick in seine Werkstatt.
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